Was hat das mit der Risikobewertung zu tun?
Julia macht es vor: Zähneputzen kann sie quasi im Schlaf. Genau wie die Risikobeurteilung. Beide Aufgaben sind ihr zur Routine geworden. Keine dieser Aufgaben würde sie Hinterfragen, sie gehören einfach zum Tagesablauf. Doch genau wie Zahnhygiene wird auch die Risikobeurteilung von einigen Menschen weiterhin vernachlässigt.
Vergleichen wir die beiden Prozesse. Genau wie das Zähneputzen wird die Risikobeurteilung in der heutigen Zeit als notwendig und sinnvoll angesehen, um uns vor erheblichen negativen Folgen zu schützen. Die Europäische Union hat aus diesem Grund Richtlinien geschaffen, die von den jeweiligen Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. In Deutschland ist das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) dafür verantwortlich, welches beispielsweise die Maschinenverordnung oder die Verordnung über elektrische Betriebsmittel einschließt. Um Kosten und Aufwand zu sparen macht es daher Sinn, die Risikobeurteilung routinemäßig direkt in den Konstruktionsprozess zu integrieren – ähnlich wie das Zähneputzen.
Ungeputze Zähne führen zu vielen Risiken. Genau wie Maschinen, die ohne Rücksicht auf Risiken gebaut werden. Eine große Anzahl von tragischen Unfällen können durch eine wirksame Risikobeurteilung vermieden werden, das hat die Vergangenheit gezeigt. Auch heute ist die Häufigkeit vermeidbarer Arbeitsunfälle, die zu Verletzungen oder zum Tod führen, um einiges zu hoch. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die aktuellen Zahlen zu tödlichen Arbeitsunfällen in Deutschland veröffentlicht und verzeichnet ebenfalls einen Anstieg zum Vorjahr. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 haben 223 Menschen während der Ausübung ihres Berufes ihr Leben verloren, im Jahr 2016 waren es hingegen "nur" 198 Personen.
Die resultierenden Folgen aus solchen Unfällen können schrecklich sein – schrecklicher als Karies. Abgesehen von den offensichtlichen Folgen, den „Löchern im Zahn“, wie ernsthaften Verletzungen, Todesfällen, trauernden Familien und gestörten Leben gibt es Auswirkungen auf die Konstrukteure solcher Maschinen. Die Verantwortlichen der Unternehmen sowie deren Konstrukteure können letztlich für die Folgen von Unfällen verantwortlich gemacht werden. Die Strafverfolgungen nach solchen Vorkommnissen sind nicht unerheblich und ab und an so schwerwiegend, dass sich die betroffenen Unternehmen nicht davon erholen. Julia, selber Konstrukteurin, hat dies schon längst erkannt und Risikobeurteilungen in ihren Arbeitsalltag integriert.
Wie kann jeder Risiken wie Zahnbelag entfernen?
Genau wie die Zahnbürste und Zahnpasta benötigen Konstrukteure geeignete Werkzeuge zur Minimierung von Risiken. Aber welche?
Die Wahl des richtigen Risikobewertungsinstruments kann eine echte Herausforderung darstellen. Einige Tabellenkalkulations-Tools sind verfügbar, aber sie erfordern, dass man über ein ausgeprägtes Fachwissen verfügt. Im Gegensatz zu Ratschlägen bei der Reinigung der Zähne ist eine klare Anleitung zur Risikobewertung nicht so einfach zugänglich. Es gibt zwar die Norm DIN EN ISO 12100 die grundsätzlich Terminologie und Methodologie festlegt sowie allgemeine Leitsätze für Risikobeurteilungen und Risikominderungen festhält. Jedoch muss man diese Norm käuflich erwerben und glasklare Handlungshinweise und -Empfehlungen sucht der Leser trotzdem vergebens.
Ein effektives Risikobewertungsverfahren ist demnach ein Werkzeug, welches den Benutzer logisch von Anfang bis Ende durch den Prozess begleitet und im besten Falle noch Hilfestellungen und detaillierte Erklärungen bietet. Verweise sollten auf relevante Normen führen und am Ende sollte sichergestellt werden, dass die Risiken ordnungsgemäß minimiert wurden. Sollten Sie CE-CON Safety noch nicht getestet haben, wäre genau jetzt ein guter Zeitpunkt, bevor sich Löcher bilden und der Zahnarzt zur Hilfe kommen muss.
Und wenn doch mal ein Loch entsteht?
Selbst bei der routiniertesten Zahnhygiene können im Laufe der Zeit Löcher entstehen. Dann hilft der Zahnarzt. Trotz routinierter Risikobeurteilung können auch erfahrene Konstrukteure wie Julia vor Problemen stehen. Den Zahnarzt in diesem Zusammenhang stellen wir dar, die CE-CON GmbH. Gerne geben wir Ihnen alle nötigen Tipps zur Risikobeurteilung an die Hand, zeigen Ihnen das nötige Handwerkszeug oder checken Ihr Projekt auf Sicherheit und Gesundheit durch.
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